Unser Selbstverständnis

Unsere Haltung

Wir erklären, wir bewerten nicht rechtlich. Diese Unterscheidung ist uns wichtig und prägt jeden Teil des Workshops.

Informieren, nicht beraten

Eine Betriebskostenabrechnung wirkt oft komplizierter, als sie sein müsste. Fachbegriffe, Paragrafenverweise und Tabellen mit vielen Nachkommastellen schrecken ab, obwohl die zugrunde liegende Logik meist überschaubar ist. Genau da setzen wir an: Wir übersetzen, ordnen ein und zeigen eine Vorgehensweise, mit der sich Zahlen und Positionen selbst nachvollziehen lassen.

Was wir bewusst nicht tun: eine einzelne Abrechnung juristisch bewerten, eine Empfehlung für ein bestimmtes Vorgehen aussprechen oder eine Vertretung gegenüber der Hausverwaltung übernehmen. Dafür gibt es die Beratung der Mietervereinigung, die mit entsprechender fachlicher Ausbildung arbeitet.

Workshop-Leiterin sitzt konzentriert an einem Tisch mit Unterlagen zur Betriebskostenabrechnung

Woran wir uns orientieren

Vier Grundsätze für den Abend

Neutralität

Wir stellen Informationen dar, ohne Partei für eine Seite des Mietverhältnisses zu ergreifen.

Verständlichkeit

Fachsprache wird in alltagstaugliche Erklärungen übersetzt, mit Beispielen statt Paragrafenlisten.

Zugänglichkeit

Der Abendtermin richtet sich an alle Mieterinnen und Mieter, unabhängig von Vorkenntnissen.

Transparenz über Grenzen

Wir sagen deutlich, wo Information endet und wo eine Rechtsberatung beginnen müsste.

Teilnehmerin macht sich während des Workshops Notizen zu ihrer Betriebskostenabrechnung

Ein Abend soll reichen, um sich sicherer zu fühlen

Es geht nicht darum, aus Teilnehmenden Fachleute zu machen. Es geht darum, dass die nächste Abrechnung im Postkasten weniger Bauchschmerzen auslöst, weil man weiß, worauf zu achten ist und wohin man sich bei offenen Fragen wenden kann.